Allgemeine Bedingungen bei der Teilnahme an Veranstaltungen des Wandervereins Dahme-Seenland e.V.

§ 1 Anwendungsbereich – Geltung
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten in ihrer jeweils gültigen Fassung für sämtliche von der jeweils ausrichtenden Destination (nachfolgend „Veranstalter“) durchgeführten Wanderveranstaltung (nachfolgend „Veranstaltung“) und regeln das zwischen den Teilnehmern der Veranstaltung und dem Veranstalter zustande kommende Rechtsverhältnis.

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§ 2 Teilnahmebedingungen – Sicherheitsmaßnahmen
(1) Startberechtigt ist jeder, der sämtliche von dem Veranstalter in der Veranstaltungsausschreibung für die Veranstaltung festgelegten Voraussetzungen (Mindestalter, korrektes Anmeldeformular und Bezahlung) erfüllt. Die Veranstaltungsausschreibung wird auf den Internetseiten des Veranstalters bzw. bei Kooperationspartnern veröffentlicht. Der Veranstalter behält sich vor, aus sachlich berechtigten Gründen Änderungen gegenüber der ursprünglichen Veranstaltungsausschreibung zu erklären, soweit diese nicht berechtigten Interessen der Teilnehmer zuwider laufen. Der Veranstalter verpflichtet sich, die Teilnehmer über entsprechende Änderungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

(2) Sämtliche von den Teilnehmern zu beachtenden organisatorischen Maßnahmen gibt der Veranstalter den Teilnehmern rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung bekannt. Die Bekanntgabe erfolgt dabei entweder auf den Internetseiten des Veranstalters, per E-Mail oder direkt vor Ort am Tag der jeweiligen Veranstaltung.

(3) Den Anweisungen des Veranstalters und seines entsprechend kenntlich gemachten Personals sowie des Sicherheitspersonals ist unbedingt Folge zu leisten. Bei jeglichen Zuwiderhandlungen, die den ordnungsgemäßen Verlauf der Veranstaltung stören oder die Sicherheit der übrigen Teilnehmer gefährden können, ist der Veranstalter berechtigt, den jederzeitigen Ausschluss des betreffenden Teilnehmers von der Veranstaltung auszusprechen.

(4) Rechtlich bindende Erklärungen können gegenüber den Teilnehmern nur von dem hierfür befugten Personenkreis des Veranstalters, insbesondere von der Veranstaltungsleitung vor Ort, abgegeben werden. Die Angehörigen der die Veranstaltung betreuenden medizinischen Dienste können bei entsprechenden gesundheitlichen Anzeichen einem Teilnehmer zu dessen eigenem Schutz die Teilnahme bzw. Fortsetzung der Teilnahme an der Veranstaltung untersagen.

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§ 3 Anmeldung – Teilnehmerbeitrag – Zahlungsbedingungen – Rückerstattung
(1) Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Internetseite des Veranstalters oder der von Kooperationspartnern unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse und den geforderten Angaben für die teilnehmenden Personen mit Anmeldeformular. Die verbindliche Zusage gilt erst mit Zustellung der Anmeldebestätigung, welche nach Zahlungseingang versandt wird. Bei Zahlungsverzug erfolgt eine Mahnung, bei nicht fristgemäßer Zahlung kann die Teilnahme verweigert werden. Eine extra Bestätigung des Zahlungseinganges ergeht nicht, für den Nachweis gilt der Einzahlungsbeleg. Anmeldungen per Telefax oder sonstige Anmeldungen per E-Mail werden nicht angenommen.
Die Anmeldung erfolgt durch den Anmeldenden auch im Auftrag und mit entsprechender Vollmacht für alle in der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer (Gruppe), für deren Vertragsverpflichtung der Anmeldende wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht. Mit der Anmeldung akzeptiert der Teilnehmer diese AGB für sich und – falls er eine Gruppe anmeldet – für die gesamte Gruppe.

(2) Die Teilnahme ist grundsätzlich ein höchstpersönliches Recht und nicht übertragbar. Sollte aber einem bereits angemeldeten Teilnehmer die Teilnahme an der Veranstaltung unmöglich sein, kann er in Abstimmung mit dem Veranstalter einen Vertreter unter Angabe aller geforderten Angaben für die statt seiner teilnehmende Person benennen.

(3) Tritt ein gemeldeter Teilnehmer nicht zum Start an oder erklärt er vorher seine Nichtteilnahme gegenüber dem Veranstalter, besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Teilnehmerbeitrages.

(4) Die Regelungen zum Widerruf und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen sind aufgrund von § 312g Abs. 2 S. 1 Nr. 9 BGB nicht auf Ticketkäufe anwendbar. Das bedeutet, dass ein zweiwöchiges Widerrufs- und Rückgaberecht nicht besteht.

(5) Der Veranstalter setzt ein organisatorisches Limit (Zahl der Teilnehmer) fest, das in der Ausschreibung der betreffenden Veranstaltung oder zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben wird. Anmeldungen, die das Limit überschreiten, werden nicht angenommen. Ein Rechtsanspruch auf die Teilnahme besteht nicht.

(6) Muss die Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt abgesagt oder terminlich verlegt werden, so besteht seitens des Teilnehmers kein Anspruch auf Rückerstattung des Teilnehmerbeitrages und sonstiger Kosten. Dies gilt auch insbesondere für wetterbedingte Absagen oder Verlegungen.

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§ 4 Haftungsausschluss
(1) Die Veranstaltungen finden grundsätzlich bei jedem Wetter statt. Sollte der Veranstalter jedoch aufgrund höherer Gewalt, entsprechender behördlicher Anordnungen oder aus Sicherheitsgründen verpflichtet sein, Änderungen in der Durchführung der Veranstaltung vorzunehmen oder diese abzusagen, besteht keine Schadensersatzpflicht des Veranstalters gegenüber dem Teilnehmer, es sei denn, die Absage einer Veranstaltung erfolgt auf Grund vom Veranstalter zu vertretender grober Fahrlässigkeit oder Vorsatzes. Gleiches gilt für den Abbruch einer Veranstaltung.

(2) Der Veranstalter haftet nicht für verursachte Sach- und Vermögensschäden.

(3) Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für gesundheitliche Risiken der Teilnehmer im Zusammenhang mit der Teilnahme an Veranstaltungen. Es obliegt dem Teilnehmer, seinen Gesundheitszustand vorher zu überprüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und Risiko. Für Verletzungen, die durch andere Teilnehmer oder außen stehende Dritte verursacht werden, haftet der Veranstalter nicht.

(4) Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für vom Teilnehmer verwahrte Gegenstände.

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§ 5 Datenerhebung und -verwertung
(1) Personenbezogene Daten sind Daten, die dazu genutzt werden können, die Identität der Teilnehmer festzustellen. Darunter fallen Informationen wie z. B. der richtige Name des Teilnehmers, seine Anschrift oder Altersangabe.

(2) Die bei Anmeldung vom Teilnehmer angegebenen personenbezogenen Daten werden gespeichert und zu Zwecken der Durchführung und Abwicklung der Veranstaltung, einschließlich des Zwecks der medizinischen Betreuung des Teilnehmers verarbeitet. Dies gilt insbesondere für die zur Zahlungsabwicklung notwendigen Daten (§ 28 Bundesdatenschutzgesetz). Mit der Anmeldung willigt der Teilnehmer in eine Speicherung der Daten zu diesem Zweck ein.

(3) Die gemäß Abs. 1 gespeicherten personenbezogenen Daten können zum Zwecke der Zusendung von Fotos des Teilnehmers auf der Strecke und beim Zieleinlauf an einen kommerziellen Fotodienstleister weitergegeben werden. Mit der Anmeldung willigt der Teilnehmer in eine Speicherung und Weitergabe der Daten zu diesem Zweck ein. Hiermit erklärt der Teilnehmer jedoch nicht zugleich, dass er ein solches Foto kaufen möchte.

(4) Dem Teilnehmer ist bekannt, dass von der Veranstaltung durch den Veranstalter oder durch von diesem beauftragte Dritte Film- und Fotoaufnahmen sowie Interviews mit Teilnehmern angefertigt werden können. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Veranstaltung durch eine Berichterstattung in Radio, Fernsehen, Printmedien und Internet öffentlich bekannt zu machen sowie Film- und Fotoaufnahmen der Veranstaltungen für eigene Presseveröffentlichungen, PR- und Werbezwecke zu nutzen. Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, während seiner Teilnahme an der Veranstaltung gefilmt, fotografiert, interviewt und/oder auf sonstige Weise abgebildet oder dargestellt zu werden. Insoweit räumt der Teilnehmer dem Veranstalter unentgeltlich die Nutzungsrechte an der Abbildung seiner Person und seiner Stimme ausschließlich, sowie räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkt für die oben genannten Zwecke ein. Von der Rechtseinräumung erfasst ist insbesondere auch das Recht zur Bearbeitung der Film- und Fotoaufnahmen in jeglicher Weise sowie zur Übertragung der Nutzungsrechte auf Dritte.

(5) Der Teilnehmer räumt dem Veranstalter unwiderruflich das Recht ein, ihn im Rahmen einer Berichterstattung oder einer sonstigen Verwendung der Film- und Fotoaufnahmen mit Vor- und Zunamen sowie mit Alter und Wohnort zu nennen und seinen Namen schriftlich wahrnehmbar zu machen.

(6) Es werden Name, Vorname, Geburtsjahr, Geschlecht, Gruppe, des Teilnehmers zur Darstellung von Teilnehmerlisten in allen relevanten die Veranstaltung begleitenden Medien (Druckerzeugnissen wie Programmheft und Ergebnisheft, sowie auf den Internetseiten des Veranstalters) ggf. abgedruckt bzw. veröffentlicht. Mit der Anmeldung willigt der Teilnehmer in eine Speicherung und Verwertung der personenbezogenen Daten zu diesem Zweck ein.

(7) Die gemäß Abs. 1 gespeicherten personenbezogenen Daten werden für interne Marktforschungszwecke des Veranstalters verwendet. Mit der Anmeldung willigt der Teilnehmer in die Speicherung und Verwendung der Daten zu diesem Zweck ein.

(8) Der Teilnehmer erhält alle veranstaltungsrelevanten Informationen per E-Mail. Mit der Anmeldung willigt der Teilnehmer in eine Speicherung und Verwertung der E-Mail-Adresse zu diesem Zweck ein. Dies beinhaltet auch Informationen seitens der Veranstaltungspartner. Alle Teilnehmer können die Veranstaltungs- und Partnerinformationen jederzeit abbestellen.

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§ 6 Schlussbestimmungen
(1) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die Vertragsteile sind verpflichtet, anstelle der ganz oder teilweise unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung eine solche wirksame oder durchführbare Bestimmung zu treffen, die dem mit den ganz oder teilweise unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen erstrebten Ziel und Zweck in zulässiger Weise am nächsten kommt. Überschriften haben rein erläuternde Funktion und sind unverbindlich.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist - soweit zulässig - Potsdam.

(3) Soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, ist ausschließlich deutsches Recht anwendbar.

Satzung des Wandervereins Dahme-Seenland e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
 
(1)   Der Name des Vereins lautet „Wanderverein Dahme-Seenland“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Rechtsformzusatz „e.V.“ im Namen.
(2)   Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(3)   Der Verein hat seinen Sitz in Wildau.
 
§ 2 Zweck des Vereins, Gemeinnützigkeit

(1)    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke "der Abgabenordnung.
(2)    Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, der Heimatpflege und Heimatkunde sowie des Natur- und Umweltschutzes.
(3)    Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Aufgaben verwirklicht:
1. Regelmäßige Wanderveranstaltungen für jedermann. Wandern kann dabei ebenso Rad- und Wasserwandern sowie die Kombinationen aus diesen Sportarten umfassen. Die Erhaltung und Förderung der Gesundheit sowie das ganzheitliche Naturerleben stehen im Vordergrund.
2. Durchführung von regelmäßigen Wanderungen und Wanderveranstaltungen für unterschiedliche Leistungsniveaus im und außerhalb des Wandergebietes Dahme-Seenland um u.A. auch das Wandern unter sportlichen Aspekten zu ermöglichen (Sportwanderungen).
3. Unterstützung des Brandenburgischen Wandersport- und Bergsteigerverbands im LSB e.V. bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.
4. Heimatkundliche und geführte Wanderungen und Fahrten für jedermann inklusive Vortragsveranstaltungen.
5. Betreuung von Wanderwegen und Unterstützung beim Erhalt und Ausbau der Wanderwegeinfrastruktur im Landkreis Dahme-Spreewald.
6. Abfallbeseitigung in Wald und Flur als Beitrag zur Erhaltung natürlich gewachsener Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen.
7. Wissensvermittlung zu  Aspekten des Umwelt- und Naturschutzes im Rahmen von Wander- und Vortragsveranstaltungen. Ziel ist der Allgemeinheit ein besseres Verständnis zu Zusammenhängen in der Natur und der Bedeutung selbiger zu vermitteln.
(4)    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(5)    Der Verein vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz, geschlechtlicher Gleichstellung sowie parteipolitischer Neutralität. Er fördert die soziale Integration. Der Verein tritt rassistischen, fremdenfeindlichen, sexistischen und homophoben Einstellungen und Bestrebungen entschieden entgegen. Der Verein bietet nur solchen Personen die Mitgliedschaft an, die sich zu diesen Grundsätzen bekennen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft, Mitgliedsbeiträge
 
(1)    Die Mitgliedschaft im Verein kann auf schriftlichen Antrag jede natürliche Person erwerben, die gewillt ist, den Vereinszweck zu fördern. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
(2)    Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags ist nicht anfechtbar und muss nicht begründet werden.
(3)    Mitglieder bezahlen einen Jahresbeitrag. Über die Höhe und Fälligkeit des Beitrags beschließt die Mitgliederversammlung in einer extra aufgesetzten Beitragsordnung.
 
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
 
(1)    Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod.
(2)    Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Jahresende erfolgen und muss spätestens am 30.9. des Jahres beim Vorstand eingehen.
(3)    Ein Mitglied kann jederzeit mit sofortiger Wirkung durch Vorstandsbeschluss aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt oder ein sonstiger wichtiger Grund, insbesondere vereinsschädigendes Verhalten, vorliegt.
(4)    Ein Mitglied kann bei Zahlungsrückständen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag durch Vorstandsbeschluss aus dem Verein ausgeschlossen werden.
 
§ 5 Die Organe des Vereins
 
Die Organe des Vereins sind
-              die Mitgliederversammlung
-              der Vorstand.
 
§ 6 Der Vorstand
 
(1)    Der Vorstand besteht aus:
-              dem ersten Vorsitzenden
-              dem zweiten Vorsitzenden
-              dem Schatzmeister
 
(2)    Der Verein wird gem. § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den ersten Vorsitzenden oder den zweiten Vorsitzenden jeweils allein.
(3)    Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Die vorzeitige Abberufung eines Vorstandsmitglieds kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erfolgen.
(4)    Der Vorstand ist verantwortlich für:
1.                  die Führung der laufenden Geschäfte;
2.                  die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
3.                  die Verwaltung des Vereinsvermögens;
4.                  die Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr;
5.                  die Buchführung;
6.                  die Erstellung des Jahresberichts;
7.                  die Vorbereitung und
8.                  die Einberufung der Mitgliederversammlung.
 
(5)    Vorstandssitzungen werden vom ersten Vorsitzenden per E-Mail, schriftlich oder telefonisch einberufen. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit. Er ist ohne Rücksicht auf die Zahl der teilnehmenden Vorstandsmitglieder beschlussfähig.  Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden. Stimmvollmachten sind zulässig. Der Vorstand ist auch beschlussfähig, wenn nicht alle Vorstandsämter besetzt sind.
(6)    Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, in der u.a. die Aufgabenbereiche der einzelnen Vorstandsmitglieder festgelegt werden.
(7)    Der Vorstand haftet gegenüber dem Verein und seinen Mitgliedern nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
 
§ 7 Vergütung des Vorstands, Aufwandsersatz

(1)    Vorstandsmitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Sie können bei Bedarf eine angemessene pauschale Tätigkeitsvergütung für Zeit – oder Arbeitsaufwand erhalten. Über die Gewährung und Höhe der Vergütung beschließt die Mitgliederversammlung. Für den Abschluss von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern ist der Vorstand gemäß § 26 BGB (§ 6 Abs. 2 der Satzung) zuständig.
(2)    Aufwendungen für den Verein  werden gemäß § 670 BGB gegen Vorlage von Belegen  ersetzt.
 
§ 8 Kassenprüfung
 
Die Mitgliederversammlung wählt einen Kassenprüfer, der nicht Vorstandsmitglied ist, für die Dauer von drei Jahren. Dieser überprüft am Ende eines jeden Geschäftsjahres die rechnerische Richtigkeit der Buch- und Kassenführung. Der Kassenprüfer erstattet Bericht in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung.
 
 
§ 9 Ordentliche Mitgliederversammlung

(1)    Die ordentliche Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich abgehalten. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand in Textform, welches ausdrücklich die E-Mail-Form beinhaltet einberufen unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen. In der Einladung sind die Tagesordnung sowie die Gegenstände der anstehenden Beschlussfassungen anzugeben. Jede Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(2)    Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
1.                  die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder;
2.                  die Wahl der Kassenprüfer;
3.                  die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr;
4.                  die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstands;
5.                  die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages;
6.                  die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

(3)    Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern Gesetz und Satzung das nicht anders regeln. Stimmvollmachten sind nicht zulässig. Auf Antrag beschließt die Mitgliedersammlung, ob geheim abgestimmt wird. Bei Wahlen ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereint. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.
(4)    Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen.
(5)    Die Versammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Bei dessen Abwesenheit wählt die Versammlung den Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer.
 
§ 10 Protokollierung von Beschlüssen

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 11 Außerordentliche Mitgliederversammlung
 
(1)    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich erscheint oder wenn die Einberufung von mindestens 20 % der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Zweck und Gründen verlangt wird.
(2)    Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Regelungen in §§ 9 und 10  der Satzung entsprechend.
 
§ 12 Satzungsänderungen durch Vorstand

Der Vorstand kann Satzungsänderungen, die von einem Gericht oder einer  Behörde verlangt werden, beschließen.
   
§ 13 Auflösung des Vereins, Mittelverwendung
 
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Brandenburgischen Wandersport- und Bergsteiger-Verband im LSB e.V., der es ausschließlich für die in §2 dieser Satzung genannten Zwecke zu verwenden hat.

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